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Akupunktur

Die Traditionelle Chinesische Medizin geht von einer Lebensenergie aus, die Qi genannt wird. Diese fließt in allem, was lebt, und bildet im menschlichen Körper ein Netzwerk aus Energie. Die einzelnen Leitbahnen der Energie werden als Meridiane bezeichnet. 

Um die Gesundheit des Körpers zu gewährleisten, muss das Qi ausgewogen sein und ungehindert fließen können. Wird der Energiefluss behindert, so führt das nach den Vorstellungen der TCM zu Krankheiten. Um den Energiefluss wiederherzustellen bediene ich mich der Akupunkturpunkte. Dabei handelt es sich um bestimmte Energiepunkte, die als Zugangspunkte zu den Meridianen fungieren.

Die Punkte lassen sich stimulieren, wodurch der Energiefluss der Meridiane beeinflusst werden kann. Werden dazu Akupunkturnadeln genutzt, spricht man von Akupunktur.

Geburtsvorbereitende Akupunktur

Die so genannte geburtsvorbereitende Akupunktur ist eine mittlerweile gut erforschte Möglichkeit, den Körper und auch die Seele bereits in der Schwangerschaft gut auf die Geburt „vorzubereiten“, also günstig zu beeinflussen. Wie in einer großen Studie mit knapp 1000 Frauen an der Uni Mannheim 1997 nachgewiesen wurde, öffnet sich der Muttermund unter der Geburt dadurch schneller und leichter. Statistisch verkürzt sich die Länge der Eröffnungsphase um 2 Stunden und die akupunktierten Frauen benötigen weniger medikamentöse Schmerzlinderung. Auch die Muttermundsreifung zum errechneten Termin wird unterstützt. Einen Einfluss auf den Geburtstermin hat dieses Akupunkturschema nicht, die Babys kommen also dadurch nicht „früher“ auf die Welt.

Es gibt keine nennenswerten Nebenwirkungen, häufig werden jedoch verstärkte Kindsbewegungen während der Sitzung und in den Stunden darauf beschrieben.

Man beginnt mit diesem Akupunkturschema in der 36. SSW und wird etwa einmal wöchentlich genadelt. So erhalten die meisten Frauen 4 – 5 Akupunktursitzungen.

Die entsprechenden Akupunkturpunkte liegen auf den Unterschenkeln. Bis zur 38. SSW werden an jedem Bein drei Nadeln gesetzt, danach kommt noch je ein Punkt am kleinen Zeh hinzu, also insgesamt acht Akupunkturnadeln. Je nach individuellem Befinden oder Vorhandensein bestimmter Schwangerschaftsbeschwerden ergänze ich diese Punkte gegebenenfalls um weitere, individuelle.

Die Behandlung ist schmerzfrei, lediglich der Einstich wird als „winziger Pieks“ erlebt. Danach breitet sich oft ein gewisses Gefühl von „elektrisch“ oder „leichter Druck“ oder auch „energetisches Strömen“ um die Akupunkturnadel herum aus, welches in der chinesischen Medizin mit „De Qi“ beschrieben wird. Manche Frauen merken aber auch „gar nichts“.

Die Nadeln liegen dann etwa 20 – 30 Minuten und werden anschließend entfernt.

Die geburtsvorbereitende Akupunktur ist keine Kassenleistung und wird privat in Rechnung gestellt.

Kosten liegen bei 20€ pro Sitzung.

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